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Vollständige Version anzeigen : Top-Down-Modell ??? was is das ???


Heinz
24.10.2001, 09:57
hi
ich muss für die schule im internet nachsehen was ein top-down-modell für access ist. ich kann aber einfach nix finden... könnt ihr mir helfen???

Mattes
24.10.2001, 14:39
Sorry, nie gehört


Ich vermute es hat was mit der Datenstruktur bzw. der abhängigkeit von Tabellen zueinander zu tun....

Viel Glück!

Alexandra, die zweite
24.10.2001, 14:50
Hi Heinz,

was ist 'n das für eine Schule? Top-Down-Modell für Access *grübel*, nein, sagt mir gar nichts. Top-Down hab ich schonmal gehört, das war aber in irgendeinem anderem Bereich (im medizinischen?)

Kannst ja mal berichten, wenn du irgendwo anders etwas darüber gefunden hast. Oder hast du irgendwelche anderen Stichworte für uns?

:-),
Alex

Heinz
24.10.2001, 16:04
Wir sollen dazu eine DinA4 Seite schreiben!! Meine Herrn.
Naja. Ich gehe auf eine Höhere Berufsfachschule für Technik und mache dort eine Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten und nebenbei die FHSR. Auf jeden fall haben wir das Fach Datenbanken und als einstieg machen wir Access. Heute hat unser Lehrer 4 Begriffe an die Tafel geschrieben und wir sollen dazu was suchen. Wir haben Top-down-Modell genommen, da wir ja net wussten das es dazu absolut nichts gibt! *argh*
Die Begriffe die wir aussuchen durften waren: "Beziehungen", "Hierarchie", "Top-Down-Modell" und "Bottom-up-Synthese"
Er hat uns die Aufgabe gestellt nachdem wir uns die Beispiel Datenbank Nordwind angeguckt haben.
Wir arbeiten schon länger mit Access hatten das aber noch nie.

Mattes
24.10.2001, 16:12
Hallo Heinz,

druck die Seite hier aus, und zeig Sie Deinem Lehrer!

Hierarchie? OK. Ist klar.
Beziehungen? Klar, logisch.

Top-Down Modell, Bottom Up Synthese?

NIE GEHHÖRT !!!


Das ist bestimmt wieder so eine theoretische Frage, die sich die IHK oder MS für die Prüfungen ausdenken. Du weisst dann später zwar was eine Bottom up Synthese ist, kannst aber keine DB in einem Netz verteilen.

Theorie und Praxis!

Pffff!

cYz
24.10.2001, 16:23
top-down / bottom up

sind schleifen / puffer / push/pop modelle aus der informatik soweit ich das weiss

man kann einen stack halt von oben nach unten oder von unten nach oben durchsuchen ... respektive top-down oder bottom up ... was das nu mit access zu tun hat? *grübel*

Cosmic Kramer
24.10.2001, 16:27
Hallo Heinz!
Also was genau Euer Lehrer mit dem Top-Down Modell in Zusammenhang mit Access meint, kann ich Dir leider auch nicht sagen. Mit Top-Down, bzw. Bottom-Up wird in der Systementwicklung allgemein (also auch bei der Datenbankentwicklung) die Vorgehensweise beschrieben. Ich kann Dir als kleine allgemeine Hilfe ein Zitat aus dem guten alten Stahlknecht liefern (Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 7.Auflage, Peter Stahlknecht).
Kapitel 6 Systementwicklung
...
6.5 Phase Entwurf
...
6.5.2 Systementwurf (Seite 282)
...
Das Prinzip der top down-Entwicklung wird in Verbindung mit dem Prinzip der Modularisierung wie folgt angewandt:
- Die Gesamtfunktion des Anwendungssystems wird "von oben nach unten" in Module mit Teilfunktionen zerlegt, die die Gesamtfunktion vollständig erfüllen ("Dekomposition")
- jedes der entstandenen Module wird in gleicher Weise weiter zerlegt
- das Verfahren wird fortgestzt, bis eine Ebene von Modulen erreicht ist, für die in der aktuellen Phase des Systementwicklungsprozesses keine weitere Zerlegung möglich oder erforderlich ist.
...
(vielleicht am Besten das Buch in einer Bibliothek mal ausleihen, ich habe keine Lust jetzt noch mehr abzutippen, aber zum Verständnis dürfte das reichen ;-)
Diese allgemeinen Ausführungen lassen sich jetzt natürlich auch auf die Datenbankentwicklung mit Access übertragen. Erwähnen möchte ich z.B. das Top-Down Vorgehen beim Design des Datenmodells (erst Kern-Entitäten, dann z.B. Erweiterungen aufgrund von 3. Normalform,...). In der Praxis hölt man sich natürlich nicht unbedingt strikt an dieses Prinzip. Meist entspricht das Vorgehen teilweise dem top-down- und teilweise dem bottom-up-Ansatz, was dann auch als Jojo-Prinzip bezeichnet werden könnte.
Ich hoffe meine Ausführungen geben eine kleine Anregung. Wie gesagt, ich denke Euer Lehrer möchte Euch generell etwas zur Systementwicklung beibringen, die genannten vier Begriffe sind jedenfalls nicht Access spezifisch.
Gruß, CK

Jochum Rainer
24.10.2001, 16:30
Hallo!
Top down und bottom up habe ich während meines Informatikstudiums im Zusammenhang mit Algorithmentheorie kennengelernt.
Was das jetzt direkt mit Access zu tun haben soll ist mir ein Rätsel.
Ausser das irgendwelche Algorithmen mit VBA programmieren kann.

Gruesse
Rainer Jochum

Phillip-Berlin
24.10.2001, 18:33
also in der betriebsorganisation besagt
top-down: der chef entscheidet "nach unten" also ohne die mitarbeiter mitentscheiden zu lassen
bottom-up: die mitarbeiter enscheiden
naja ..
so long

Karl-Heinz
24.10.2001, 19:30
Hab da was gefunden, hat aber nichts mit access zu tun
Zwei unterschiedliche Gründungsstrategien

Es gibt zumindest zwei unterschiedliche Strategien zur Gründung einer Bürgerstiftung, die man vereinfachend als "Bottom-up-" und "Top-down-Modell" bezeichnen kann.

Im Bottom-up-Modell geht die Initiative zur Gründung der Bürgerstiftung von einem Kreis von Bürgerinnen und Bürgern aus, welche sich als Gründungsstifter bereit erklären, eine bestimmte Mindestsumme zu stiften. So bringen es 30 Gründungsstifter, wenn jeder mindestens 3000 DM stiftet, schon auf ein Stiftungsvermögen von fast 100 000 DM.
Eine mögliche Satzung könnte vorsehen, dass alle diejenigen Stifterinnen und Stifter, welche die Mindestzustiftung leisten, eine Stifterversammlung bilden, die in einem Mehrjahresabstand einen Stiftungsrat wählt. Der Stiftungsrat als das oberste Aufsichtsgremium wählt den Vorstand, welcher die Stiftung leitet und nach außen vertritt.

Im Top-down-Modell geht die Gründungsinitiative von einem oder wenigen Großstifter(n) aus, sei es eine Einzelperson, ein Unternehmen oder eine sonstige Institution. In der Regel stellt dieser Stifter ein Gründungskapital zur Verfügung, durch das die Bürgerstiftung in die Lage versetzt wird, ihre Tätigkeit umgehend aufzunehmen. Auch bei diesem Modell ist es das Ziel durch Zustiftungen (nach der Gründung) das Stiftungskapital weiter zu erhöhen.

Ein grundsätzliches Ziel einer Bürgerstiftung, die Einbeziehung eines breiten Spektrums der Bürgerschaft, ergibt sich auf natürlichere Weise aus dem Bottom-up-Modell.
Der große Vorteil des Top-Down-Modells liegt darin, dass das im allgemeinen höhere Gründungskapital die Probleme der Anfangsphase des Kapitalaufbaus entschärft und der Bürgerstiftung ermöglicht, unmittelbar ihre Arbeit aufzunehmen.

Die Nutzung der Vorteile beider Modelle ermöglicht ihre Kombination: Die Bürger, welche als Gründungsstifter aktiv werden, erhalten von einem Großstifter eine Anschubfinanzierung, die die Bürgerstiftung in die Lage versetzt, unmittelbar mit einer möglichst breiten Projekt- bzw. Fördertätigkeit zu beginnen.

zu finden unter http://www.buergerstiftungen.de/a_idee/idee_3_strategien.html
sowie was unter http://www.spinfo.uni-koeln.de/mweidner/subsym/subsym.html

Alexandra, die zweite
25.10.2001, 06:29
Morgen zusammen,

puh, ich dachte schon, ich wär mit die einzige, die davon, zumindest im Zusammenhang mit Access, noch nie etwas gehört hat.

Warum habt ihr nicht Beziehungen oder Hierachie genommen? Zumindest zum Thema Beziehungen könnten die hier einige sicherlich mehrere DinA4 Seiten vollschreiben.

Nun denn, Top-Down-Modell, hast ja einige Erklärungen aus anderen Bereichen bekommen, ob man das nun irgendwie auf Access umbügeln kann; gute Frage. Vielleicht lässt sich das auf irgendwelche Unterpunkte in der Nordwind-Datenbank anwenden, aber auf welche und wie? Keine Ahnung.

Du solltest die Seite hier wirklich ausdrucken, deinem Lehrere die URL geben und der soll uns dann mal erklären, was er darunter versteht bzw. was er von euch als "Lösung" hätte haben wollen.

Lehrer sind doch immer noch seltsam,
Alex

Mattes
25.10.2001, 07:40
@Alex:

Herzlichen Glückwunsch zur Registrierung :-)

Alexandra, die zweite
25.10.2001, 08:05
Moin Moin,

@Mattes
- dankesööööööön, hab's endlich geschafft *freu*. Aber eigentlich auch nicht ganz vorteilhaft, so kann jeder sehen, wieviel dumme Frage ich in etwa gestellt hab (der Rest waren dann dumme Antworten).

Naja, hat halt alles seine Vor- und Nachteile :-)),
Alex

erwin
25.10.2001, 08:40
@heinz

im Prinzip stimmt das was "Cosmic Kramer" (komischer Nick) geschrieben hat - allerdings ist "Top-Down" + "Bottom-Up Synthese" IMHO nicht wirklich ein passendes Pharadigma zur App.Entwicklung unter Access. Wenn das Problem schon so komplex ist, dass es solcher, klassischer Analysemethoden bedarf, dann ist Access auch nicht mehr das techn. Hilfsmittel der Wahl, um es zu lösen - schöne Gruss an deine "Lehrer".

so long erwin...

Mattes
25.10.2001, 11:35
@Erwin:

was um Himmelswillen ist bitte ein "Pharadigma " ?

Alexandra, die zweite
25.10.2001, 11:45
Mahlzeit,

also, wenn er Paradigma meinte, ist es (laut Mr. Check; coole Sache übrigens *grins*) folgendes

Paradigma das, Beispiel, Muster; Philosophie - Erfahrungsmuster.

:-)),
Alex

erwin
25.10.2001, 18:54
@mattes

oops - und wiedermal einer meiner zahlreichen Tippfehler - jau - Alex(andra) vulgo Peter ;) hat's richtig erkannt.

Man kann auch "Vorgehensmodell" schreiben - aber das klingt nicht so toll :D

so long erwin...

Heinz
28.10.2001, 18:40
Wir haben Top-down-Modell genommen, da wir dachten es wäre net so schwer. Wir kannsten das ja noch net. Mal schaun wie wir das machen. Danke Leutz für die Hilfe :)