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Vollständige Version anzeigen : Datenbank-Management-Frage


Anne Berg
05.10.2001, 07:53
Ich möchte Programm-Teile einer Datenbank nur für die Einführungs-/Testphase bereitstellen, z.B. Funktionen für den wiederholbaren Daten-Transfer (Importieren von dBase-Tabellen und Tabellen-Umstrukturierung etc.).
Um sie nach der endgültigen Übernahme vollständig und problemlos wieder entfernen zu können, will ich sie in einer separaten Admin-Mdb unterbringen.

Meine Frage ist nun, welche Methode der Bezugnahme auf diese Funktionen (auch Formulare, evtl. Berichte) wohl am günstigsten ist.
Soll ich eine Referenz auf die MDB einstellen oder die Objekte über eine Database-Verbindung ansprechen? Oder was gibt es noch für Möglichkeiten?

Wär schön, wenn jemand hierzu Anregungen und Erfahrungen kund tun könnte. (--> Manuela??) - Dank im voraus!

Sascha Trowitzsch
05.10.2001, 08:21
So ganz klar ist mir noch nicht, was genau du auslagern willst.

Versteh ich recht, dass du bestimmte Funktionen in eine andere Instanz von Access mit einer anderen MDB verbannen willst?
Und diese MDB enthält auch Formulare, Berichte? Was ist dann noch in der ersten Instanz?

Ich würde - obwohl in dieser Weise noch nie realisiert - in der ersten MDB eine neue Instanz von Access als Application-Objekt starten inklusive neuem Workspace(1).
Ein neues Database-Objekt reicht wohl nicht aus; aber es kommt drauf an, was an ausgelagerten Funktionen in der zweiten MDB drin ist.
Also: CreateWorkspace und Set AccObj = CreateObject(Access8 oder 9...)

Ciao erstmal, Sascha

Anne Berg
05.10.2001, 08:31
Hallo Sascha, erstmal Danke für deine Antwort.
Zur Erläuterung: ich erstelle eine Access-Anwendung als Nachfolge-System für ein dBase-Programm. Die Entwicklung soll schrittweise vom Anwender begleitet und ausgetestet werden. Hierzu soll der aktuelle Datenbestand immer wieder importiert und auf neue Tabellen(-strukturen) transferiert werden können.
Nach Abschluß des Projekts und endgültiger Datenübernahme möchte ich den 'Ballast' auf elegante :) Art loswerden - ohne lange nach den dazugehörigen Komponenten suchen zu müssen.

Vielleicht mache ich mir dadurch aber auch mehr Arbeit als nötig??

Sascha Trowitzsch
05.10.2001, 09:10
Also, wenn das so ist, dann würde ich auf keinen Fall eine zusätzliche Access-Application starten.
Ich würde die dBase-Tabellen verknüpfen und allen Objekten, die in der entgültigen Version raus sollen, eindeutige Namen-Präfixe geben. Also z.B. prebuildForm1, prebuildTableNamen, prebuildReportAuswertung...

Du kannst ja als Entwicklerin parallel schon testweise mit der vorendgültigen Version ohne die dBase-Verknüpfung arbeiten.

Ciao, Sascha

PS: Jaja, so ist das mit dem Prototyping...

Anne Berg
05.10.2001, 13:18
Danke Sascha! Manchmal muß man einfach mal über was reden, um sich darüber klar zu werden, was man eigentlich will. :)
Ich werde deinen Rat mit den Objekt-Namen befolgen - und bin echt erleichtert, dass ich mir nicht das Hirn verknoten muss!

agro
05.10.2001, 16:04
Hallo,

ich arbeite auch gerade an einer solchen Geschichte mit dBase-Dateien und Access.
Wir haben aber alle Dateien nur verknüpft, was mit einer neuen JET-Engine-Aktualisierung auch für Mehrbenutzerebene funktioniert. Dabei haben wir aber den Datenbestand auf dBase belassen und können so mit dBase und/oder mit Access auf die Daten zugreifen.
Funktioniert mit dem Jet-update jetzt eigentlich ganz problemlos.
Also: ich würde nicht importieren sondern verknüpfen.