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Vollständige Version anzeigen : Kleine Datenbank für Mehrbenutzer


Elsa-O
12.06.2012, 12:33
Hallo,
ich möchte eine kleine Datenbank, so max. 150 Datensätze in einem Netzwerk erstellen auf die mehrere Benutzer zugreifen sollen.

Der aktuelle Planung wäre auf dem Server mit Access 2010 die Datenbank als Backend, das Frontend über Acccess 2010 Runtime an die 8 Clients verteilt. Damit wäre das relative kostengünstig erledigt - oder hab ich was übersehen?

lg

Andre.Heisig
12.06.2012, 12:42
Hallo,
ich möchte eine kleine Datenbank, so max. 150 Datensätze in einem Netzwerk erstellen auf die mehrere Benutzer zugreifen sollen.

Der aktuelle Planung wäre auf dem Server mit Access 2010 die Datenbank als Backend, das Frontend über Acccess 2010 Runtime an die 8 Clients verteilt. Damit wäre das relative kostengünstig erledigt - oder hab ich was übersehen?

lg

Der Server braucht kein Access, auf dem liegt das Backend nur als ganz normale Datei, da gibts keine Installation, keine aktiven Prozesse, o.ä.

Für die normalen Clients reicht die Runtime, der Arbeitsplatz, auf dem entwickelt wird, benötigt eine Access Vollversion.

Die Kosten für eine Access-Basierte Lösung liegen nicht in den Lizenzen, sondern im Erstellungsaufwand, und den steuerst du selber. Machst du viel selbst, und bist "eh da" ... zumindest kann man's die meisten Arbeitgebern so schönrechnen ... :D

Elsa-O
12.06.2012, 16:07
Der Server braucht kein Access, auf dem liegt das Backend nur als ganz normale Datei, da gibts keine Installation, keine aktiven Prozesse, o.ä.

Schon klar, trotzdem wenn Access da drauf liegt kann ich von jedem Client (auch VPN) drauf zugreifen und ggf. ändern und brauche trotzdem nur eine Lizenz :entsetzt: zumindest in der Theorie

Andre.Heisig
12.06.2012, 17:03
Versteh ich nicht. Die Clients greifen per verknüpften Tabellen auf das Backend, dazu brauchts kein VPN, sondern ne ganz normale LAN-Anbindung. VPN wäre eher ein Fall für eine Terminal-Umgebung, das wird aber - auch lizenzrechtlich - eine ganz andere Baustelle. Stichwort Volumenlizenz.

Wozu den Aufwand, Access auf einen Server zu installieren, um über seltsame technische Umwege und rechtlich unsaubere Krücken Lizenzen zu sparen, wenn du mit einer legalen Runtime auf jedem Client eine technisch und lizenzrechtlich saubere Umgebung aufsetzen kannst, die mit genau einer Access Lizenz auskommt?

Thomas Möller
12.06.2012, 17:05
Hallo!

Schon klar, trotzdem wenn Access da drauf liegt kann ich von jedem Client (auch VPN) drauf zugreifen und ggf. ändern und brauche trotzdem nur eine Lizenz zumindest in der Theorie

Und was passiert, wenn sich zwei User per VPN auf den Server verbinden. Brauchst Du dann zwei Lizenzen? Ich denke, dass solltest Du klären.

Ein weiteres Problem, dass ich noch sehe, ist, dass es Probleme gibt, wenn Du Datenbankobjekte in der Entwurfsansicht öffnest, während andere User mit der Runtime darauf zugreifen wollen.

Ich würde es so handhaben, dass ich auf einem der Rechner Access in der Vollversion installiere. Auf diesem Rechner wird die Anwendung entwickelt. Alle anderen Rechner erhalten nur die Runtime. Auf dem Server selber wird nur die Anwendung und das BackEnd mit den Daten abgelegt. Beim Start der Anwendung kopierst Du dann jedem Anwender eine Kopie der Anwndung lokal und lässt ihn mit der Runtime darauf zugreifen. So sehe ich am wenigsten Probleme in Sachen Lizenz und auch in Sachen Betrieb der Anwendung.

Hier noch etwas zum Lesen:
http://www.dbdev.org/down10.htm

CU

Elsa-O
12.06.2012, 17:14
VPN ist nur für mich, so kann ich im Betrieb wie zu Hause auf die Programmierung der DB zugreifen bzw. Änderungen vornehme. Die Benutzer an den Clients sollen nur die Datensätze ändern können.

Das ist die Idee dahinter, wenn es aber Probleme gibt kann ich auch auf einem Rechner bleiben.
Deshalb frag ich ja auch hier bzw. hab die Konstellation hier vorgestellt!

Danke schon mal

Andre.Heisig
12.06.2012, 17:23
VPN ist nur für mich, so kann ich im Betrieb wie zu Hause auf die Programmierung der DB zugreifen bzw. Änderungen vornehme.

das war dem ersten Post nicht zu entnehmen.

ungeachtet der Lizenzfrage, wenn's kein Terminal-Server ist, gehört an sich kein Office auf einen Server Rechner. Wenn man's mag und darf, und die Frontend-Ordnerstruktur auf dem Server der der Clients entspricht, mags gehen.

Ich würde dennoch dann eher 2 Lizenzen kaufen, eine auf den Rechner im Büro, eine auf den Rechner zuhause, und die restlichen Clients per Runtime versorgen. Ich meine es gäbe sogar MS Office Lizenzen, die die Installation auf 1x Rechner und 1x Laptop erlauben, das wär ja quasi dein Anwendungsfall, kann aber grad keinen Namen dazu liefern.

Aber auch dazu: Eine reine Access Lizenz kostet 150€, das sollte (deinem Arbeitgeber) keinen Anlass zu unnötigen Verrenkungen liefern.