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Alt 05.04.2004, 16:53   #1
AndiD
MOF User
MOF User
Hinweis Mitarbeiter gesucht

Zur Mitarbeit an unserer MS-Access 2000 DB suchen wir einen weiteren
VB/VBA-Programmierer mit folgenden Kenntnissen:

VBA-Kenntnisse in MS-Access und MS-Excel
DAO-Kenntnisse
API-Kenntnisse
Erfahrung im Datentransfer zwischen MS-Access und MS-Excel

VB-Kenntnisse (bis 6.0) sind nicht zwingend erforderlich, aber hilfreich.

Kurzbewerbung bitte an adaeumer@gmx.de oder telefonisch unter 06074/407090.

BITTE BEACHTEN:
- Bewerbungen ohne Angabe des Stundensatzes werden nicht
berücksichtigt
- Ebenso werden keine Stundensätze über 25 Euro berücksichtigt
- Bewerber aus dem Rhein-Main-Gebiet werden bevorzugt
(Nicht zwingend, aber aufgrund der komplexen Aufgabenstellung sind einige persönliche Treffen erforderlich.)

Das Angebot ist projektbezogen und daher zeitlich auf ca. 3-5 Monate begerenzt.

Avendis GmbH
Andreas Däumer
Theodor-Heuss-Ring 54
63128 Dietzenbach
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Alt 08.04.2004, 08:03   #2
Mattes
Standard

Hallo Zusammen,

als ich muß mich immer wieder über die Stundensätze wundern. Hier sind's 25€ maximal, in einem anderen Beitrag waren es 15€.

Ich hatte letztenz die Maler im Haus, da wird für einen Gesellen 37€ die Stunde abgerechnet. Und hier bietet eine Firma für einen selbstständigen Programmierer 25€, ohne das ja Lohnnebenkosten anfallen würden.

Also da bekomm ich einen höheren Stundenlohn wenn ich nen PC installiere.

Verstehen kann ich das nicht so ganz, gerade wenn das Angebot von einem Personaldienstleistungsunternehmen kommt, oder verdienen die da noch mit? SCNR

Mattes
 
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Alt 08.04.2004, 08:51   #3
LindaDeMol
MOF User
MOF User
Standard ja das ist so.......

die wollen auch was verdienen !!!

Gruß

Linda

Zitat:

Original geschrieben von Mattes
Hallo Zusammen,

als ich muß mich immer wieder über die Stundensätze wundern. Hier sind's 25€ maximal, in einem anderen Beitrag waren es 15€.

Ich hatte letztenz die Maler im Haus, da wird für einen Gesellen 37€ die Stunde abgerechnet. Und hier bietet eine Firma für einen selbstständigen Programmierer 25€, ohne das ja Lohnnebenkosten anfallen würden.

Also da bekomm ich einen höheren Stundenlohn wenn ich nen PC installiere.

Verstehen kann ich das nicht so ganz, gerade wenn das Angebot von einem Personaldienstleistungsunternehmen kommt, oder verdienen die da noch mit? SCNR

Mattes

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Alt 09.04.2004, 11:22   #4
mabe38
MOF Profi
MOF Profi
Standard

Hi,
leider sind diese Preise Realität. Schaut Euch mal die Web-Site von http://www.undertool.de/ an. Da werden in der Tat ab und zu Web-sites für 1 € programmiert.
Gruß Martin
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Alt 09.04.2004, 13:40   #5
Blaster
Neuer Benutzer
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Top

Also was ich feststellen kann ist, das sich der Projektmarkt immer weiter in zwei Klassen aufgespalten hat. Ist wie im Einzelhandel - entweder bis Du jetzt "Aldi", wo die Leute schon bei alles über 30 €/h losheulen, oder Du bist das "Feinkost-Geschäft" ab 85 €/h aufwärts.

Der "Mittelklassewagen" von 55,- €/h - 85,- €/h scheint out zu sein ...

Einige scheinen auch die Unterschiede im Preis-/Leistungs-/Qualitätsverhältnis und deren Folgen nicht zu realisieren. Hier bei mir im Ruhrgebiet sind bereits einige Firmen Pleite gegangen, weil Sie sich auf das Preisdumping eingelassen haben:
Als Erstes beginnt sich die interne Dienstleistungsqualität zu vermindern. Dann können Stunden nur 1:2, 1:3, oder sogar 1:5 an den Endkunden weitergegeben werden, aber worst case ist das sich die Senior Developer (die Teuersten!) wieder hinsetzen müssen und es genauso gut selber hätte machen können. Dann beginnt der Verlust der Kundenbindung durch steigende Kundenunzufriedenheit. Dann fallen profitbringende Neuakquistionen immer schwieriger durch Imageverlust, durch Verlust von Alleinstellungsmerkmalen und den Überspringen professioneller und seriöser Vorgehensweisen. Darauf hin klammert man sich an den wenigen Stammkunden, die man noch hat, die dann aber doch nichts machen. Dann fiebert man den erste Zahlungszielen entgegen, die dann doch nicht kommen. Jetzt prügelt man sich mit den Projekten der breiten Masse und kann selbst 15jährigen Schülern oder Studenten 'dat Bonbon zwischen den Zähnen nicht mehr gönnen'. Das reicht aber leider nicht um 1-2 Duzend Mitarbeiter durchzubringen - und schließlich Tschüss ...

Aber warum heulen?! - Ist doch gut so!
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Alt 09.04.2004, 14:24   #6
jmc
MOF Guru
MOF Guru
Standard

Hi zusammen

Gut geschrieben Blaster!

Ist ja schon krass, wenn man da Stundensätze von 25€ als Maximum liest. Umgerechnet auf unsere Schweizer Fränkli gibt das so um die 38 CHF - je nach Kurs. Die Stundensätze in der Schweiz sind zwar auch gesunken, aber wir sind doch noch auf einem Niveau von etwa 90 CHF aufwärts (also > 60 € )

THEORIE: keiner nimmt so etwas überhaupt an

PRAXIS: jeder denkt halt für sich "lieber ich als ein anderer ..." und macht's dann leider doch - nur so ist erklärbar, dass überhaupt solche Tiefpreise angeboten werden ...

__________________

Jean (jmc) - mit einem Gruss aus Basel - meine Homepage: www.s-e-m.ch

ich arbeite mit: A97, Office2K, OfficeXP, Office2003, Office2010, Office2013 und SQL Server 2014 (als Backend)
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Alt 14.04.2004, 09:19   #7
Sascha Trowitzsch
MOF Guru
MOF Guru
Standard

Juckt mich nun auch, noch was beizusteuern...

Warum regt ihr euch so über die Stundensätze auf?
Mir ist es eigentlich egal, wie hoch der Stundensatz ist; mich interessiert am meisten das Produkt aus Stundensatz x Arbeitszeit.

Mir kann einer ohne weiteres mit 25 €/std kommen, nur braucht er dann nicht zu wissen, dass ich ihm später halt doppelt so viele Stunden in Rechnung stelle, wie ich tatsächlich am Projekt gearbeitet habe. Einem Honorarmitarbeiter kann keiner nachweisen, wielange er wirklich gebraucht hat - und auch nicht vorschreiben, wielange er zu brauchen hat.

Das ist das seltsame an diesen Honorargeschichten: Es ist nie die Rede davon, wie schnell ein Programmierer ist. Dabei variiert die Zeit für ein Projekt je nach Skills ganz erheblich. Ich würde behaupten: Ein wirklicher Profi macht es 3mal so schnell wie ein Gelegenheitsprogrammierer. Der Auftraggeber kommt also unter Umständen billiger weg, wenn er den Profi mit, sagen wir, 50 €/std. nimmt.
Deshalb ist es schlicht unsinnig, einen max. Stundensatz vorzugeben.

Ciao, Sascha

__________________

Microsoft Access MVP
O2k bis O2010, VB6, VS2008, Delphi7, ...
Bitte keine ungefragten E-Mails. Probleme werden hier gelöst.
Bitte beachten: Grundlegendes zum Access-Forum

Knowhow auf Access-im-Unternehmen | Das Access 2007 Praxisbuch für Entwickler | www.mossTOOLs.de
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Alt 14.04.2004, 09:54   #8
LindaDeMol
MOF User
MOF User
Standard Tja, der Sascha hat .....

wieder einmal genau den Nagel auf den Kopf getroffen !!!

Gruß Linda

Zitat:

Original geschrieben von Sascha Trowitzsch
Juckt mich nun auch, noch was beizusteuern...

Warum regt ihr euch so über die Stundensätze auf?
Mir ist es eigentlich egal, wie hoch der Stundensatz ist; mich interessiert am meisten das Produkt aus Stundensatz x Arbeitszeit.

Mir kann einer ohne weiteres mit 25 €/std kommen, nur braucht er dann nicht zu wissen, dass ich ihm später halt doppelt so viele Stunden in Rechnung stelle, wie ich tatsächlich am Projekt gearbeitet habe. Einem Honorarmitarbeiter kann keiner nachweisen, wielange er wirklich gebraucht hat - und auch nicht vorschreiben, wielange er zu brauchen hat.

Das ist das seltsame an diesen Honorargeschichten: Es ist nie die Rede davon, wie schnell ein Programmierer ist. Dabei variiert die Zeit für ein Projekt je nach Skills ganz erheblich. Ich würde behaupten: Ein wirklicher Profi macht es 3mal so schnell wie ein Gelegenheitsprogrammierer. Der Auftraggeber kommt also unter Umständen billiger weg, wenn er den Profi mit, sagen wir, 50 €/std. nimmt.
Deshalb ist es schlicht unsinnig, einen max. Stundensatz vorzugeben.

Ciao, Sascha

LindaDeMol ist offline  
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Alt 14.04.2004, 10:33   #9
Blaster
Neuer Benutzer
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Standard

@Sascha Trowitzsch:

Schlimmer! - Es ist Unsinn nach Stundensätzen zu arbeiten!

IMHO sind aber nur maximal 5% aller Entwickler in der Lage professionell nach Werkverträgen oder Projektaufträgen vorzugehen und vor allem die Kunden dazu zu bringen solche Verfahrenweisen zu akzeptieren.
Denn das bedeutet, dass der Kunde erst einmal Geld hinlegen muss, um überhaupt rauszubekommen was der ganze Spass kostet.

Im Jahr 2000 waren beim Amt für Statistik BRD etwa 20.000 Freiberufler registiert worden. Jetzt liegen wir bei 65.000. Also können 45.000 registrierte Freiberufler maximal drei Jahre Berufserfahrung haben, von den die Meisten bis heute bis nicht gelernt haben, wie ein professioneller Vertrieb läuft.

Das Produkt aus Stundensatz x Arbeitszeit ist eigentlich auch irrelevant:
Wir verkaufen High-Tech Know! Dabei ist die Qualität entscheidend. Mal abgesehen das viele "formalen" Kundenanforderungen an den wirklichen Kundenbedürfnissen vorgehen. Wieviele sind in der Lage eine seriöse Anforderungs- oder Geschäftsprozessanalyse durchzuführen?

Also ich bin in 8/10 Fällen der "Teuerste" - aber ich bekomme ca. 50 % der Aufträge.
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Alt 25.04.2004, 08:58   #10
MarkusS
MOF Profi
MOF Profi
Standard Preis-Drücker

Ihr habt alle Recht, eine Stunde hat nun mal 60 Min , aber wie oft, kann der Kunde nicht nachvollziehen!
Ich habe auch schon Projekte von 'Billigabietern' repariert.

Erfahrungsgemäß versuchen allerdings Kunden mit solchen 'Stundenpreis-Vorgaben' anschließend auch noch, einen eventuellen Festpreis zu drücken. Fazit: die Mühe kann man sich sparen, und man sollte überall mit dem Finger auf diese Auftraggeber zeigen.
Wir können dann, wenn die (von z.B. Schülern erstellte) Anwendung nicht läuft, den Fehler zu einem realistischen Preis reparieren!

__________________

Gruß Markus


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Alt 26.04.2004, 20:36   #11
PCGURU
MOF User
MOF User
Suche Stundensatz

Hallo,

hier muss ich auch mal was sagen.
Es kommt doch oftmals vor, dass Chefs ihre Mitarbeiter ins Forum schicken um Hilfe zu erwarten und damit den Preis so niedrig wie möglich zu halten. Dies ist heute eine beliebte Praxis. Ich wurde schon oftmals angeschrieben wegen DB-Beispielen usw. Darauf antworte ich erst garnicht - ist das beste- habe ich festgestellt.
Was den Stundensatz anbelangt muss ich sagen, dass viele meinen sie bekommen alles für einen Appel und Ei.
Es liegt an jedem selbst ob er solche Drücker-Preise annimmt oder nicht.
Wenn diejenigen, die solche Drücker-Preise nennen merken, dass keiner reagiert, hört dies auf. Sie merken nämlich dann, dass es so nicht geht.
Die Frage ist doch:
Wieso versuchen diese Leute es hier?
Für eine fertige Software müssen sie auch viel bezahlen! - Diese bietet aber oftmals nicht alles in einer Anwendung wie sie gerne hätten.

Die Frage stellt sich auch noch: Warum stellen viele Softwarehersteller Programme her mit Zusatzmodulen?

Ich für meine Person reagiere auf solche Dumping-Preise überhaupt nicht.
Gruß
PCGURU
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Alt 28.04.2004, 07:26   #12
AndiD
Threadstarter Threadstarter
MOF User
MOF User
Standard

Hi @ll,

nachdem es ja nun einige wirklich interessante Threads zu unserer Anfrage gibt, möchte ich (als der Leibhaftige sozusagen... ) nun denn den Hintergrund unserer Annonce mal erläutern:

Mir ist sehr wohl bewußt das 25 € Std.-Lohn für einen gestandenen Freiberufler kein lohnenswertes Salär darstellt.
Ebenso weiß ich, das niedrige Std.-Sätze i.d.R. längere Entwicklungszeiten mit sich bringen.

Fakt ist jedoch, das unsere Firma den Gesetzen der freien Marktwirktschaft unterliegt . Wir kämpfen ebenso wie die meisten anderen Firmen ums Überleben und haben daher nicht einen Cent zu verschenken! Und wenn wir diesen Auftrag nicht annehmen, macht es jemand anderes.

Es mag ja Freiberufler geben, die es sich leisten können nur Angebote ab einer bestimmten Höhe anzunehmen, und lieber gar nichts verdienen, anstatt weniger zu verdienen. Auch wir nehmen natürlich lieber Aufträge an, bei denen richtig viel zu verdienen ist, aber gerade in unserem Markt muß man flexibel sein, und manchmal sogar einfach nur das nehmen was man kriegt!
Sich einem (der eigenen Meinung nach) zu niedrigem Std.-Lohn einfach zu verweigern, ist ein Luxus den sich die meisten nicht erlauben können. Und wir gehören leider dazu.

(Programmierer aller Länder vereinigt euch , wir verweigern gemeinsam, funktioniert höchstens in Disneyland, läuft aber an der Realität kilometerweit vorbei... ) Dieses Ansinnen rührt wahrscheinlich eher aus der allgemeinen Enttäuschung über die generell verfallenden Preise her, oder...? Ich kann aber allen versichern, das es kein Geheimwort gibt, mit dem sich ausbeuterische Firmen wie wir untereinander erkennen, um die Preise tief zu halten... Wie gesagt, wir verdienen auch lieber mehr...

Unser Angebot richtet sich an alle (und es waren über 30, die sich auf diese Anfrage hin gemeldet haben) die mit diesem Salär leben können. (Für Studenten z.B. ist ein Std.-Lohn von 25 € alles andere als wenig. Ebenso ist dieses Angebot nicht ausschließlich an Freiberufler gerichetet, im Gegenteil, wie gesagt ist dieses Angebot für einen gestandenen Freiberufler ganz bestimmt sogar zu niedrig. Wir suchen durchaus Programmierer ist Fest- und/oder Teilzeitanstellung, für die 25 € ebenfalls durchaus attraktiv sind.)

Wir prüfen die Aufgabenstellung sehr genau, bevor wir einen Programmierer einstellen.
Es gibt ganz bestimmt Programmieraufträge die eine große Erfahrung und umfangreiche Kenntnisse erfordern, in einem solchen Fall holen wir uns natürlich einen Programmierer, der entsprechende Erfahrungen nachweisen kann. In diesem Fall zahlt dann alerdings auch der Kunde höhere Std.-Löhne. Man kann nicht alle Programmieraufräge über einen Kamm scheren.
Für den aktuellen Auftrag ist dies jedoch nicht der Fall. Es sind gewisse Kenntnisse in den genannten Bereichen erforderlich und Erfahrung im Umgang mit dem VB-Editor. Aber speziell im vorliegenden Fall können (müssen) wir auf bestimmte Erfahrungen verzichten, die in diesem Auftrag nicht benötigt werden, und den Stunden-Lohn so hoch treiben würden, das wir mit unserem Angebot keine Chance hätten.
( Und abgesehen davon haben wir (erstaunlicherweise) sehr gute Efahrungen mit Studenten gemacht. )

Und last not least sind auch wir abhängig von unserem Kunden. Der teilt uns mit, das er eine Excel-Tabelle in Verbindung mit einer Access-DB programmiert haben möchte. Er zahlt max. einen Std-Satz X und möchte das ganze natürlich überschaubar halten und setzt einen Zeitrahmen von X Monaten. Also fragt er bei uns an, ob wir diesen Auftrag bedienen können, oder nicht. Wenn wir in entsprechendem Zeitraum niemanden mit der entsprechenden Qualifikation gefunden hätten, hätten wir diesen Auftrag eben absagen müssen, und der Kunde hätte sich woanders bedient.

Wir geben diese Konditionen (abzügl. der Gewinnspanne) an etwaige Interessenten weiter. Alle die, die Interesse daran hatten, haben sich gemeldet, alle die daran kein Interesse hatten, haben es bleiben lassen. Ganz einfach...

In diesem Sinne...

Gruz Andi...
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Alt 28.04.2004, 08:02   #13
jmc
MOF Guru
MOF Guru
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Wollen wir weitermachen ??

Ja - aber in dem Sinne, dass auch du/ihr euch bei der Beschreibung etwas zurücknehmen solltet, denn - ich zitiere aus deinem ersten Posting:

Zitat:

VBA-Kenntnisse in MS-Access und MS-Excel
DAO-Kenntnisse
API-Kenntnisse
Erfahrung im Datentransfer zwischen MS-Access und MS-Excel
.
.
...aufgrund der komplexen Aufgabenstellung ....

Das lässt nun IMHO wirklich nicht auf einen "wenig Erfahrenen Studi" schliessen - im Gegenteil. Schon bei DAO hört es doch bei manchen auf, bzw. fangen die Mühen an, das sind dann die, die sich hier im Forum ganze Code-Stücke bauen lassen. Wobei ich hier nichts grundsätzlich gegen das Forum und die Newby-Fragen sagen will (> 4000 Antworten sagt wohl alles ...)

Ich habe mich hier (in der Schweiz) schon öfter auf Stellen beworben, wo man den Eindruck hat, da wird die Eierlegendewollmilchsau gesucht:

Wirtschaftsinformatiker / langjährige Erfahrung im IT-Berich / Server-Betreuung / Netzwerk / Security / Applikationsmanagement / Office-Produkte / Projektmanagement

Bei Nachfragen hiess es dann: "da sind sie völlig überqualifiziert, wir suchen nur einen jungen (billigen) PC-Supporter der die Geräte hinstellt und dem Benutzer ein wenig sagen kann wie's läuft.
Vielleicht ein krasses Beispiel, aber Fazit:
schreibt doch die Stellenausschreibungen so, dass man auch weiss, an wen es sich richtet!

__________________

Jean (jmc) - mit einem Gruss aus Basel - meine Homepage: www.s-e-m.ch

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Alt 28.04.2004, 10:01   #14
MarkusS
MOF Profi
MOF Profi
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@AndiD:
Es wird immer jemand geben, der es billiger macht, vielleicht, weil er seine Miete sonst nicht bezahlen kann oder seine Kinder hungern! Ob dies so sein muß und gut ist, wage ich zu bezweifeln. Bei diesem 'Gesetz der freien Marktwirtschaft' gibt es fast nur Verlierer!
Ganz sicher brauchen wir jedenfalls keine Vermittler für unsere Aufträge (die dann auf den Preis noch aufschlagen), das können wir selber erledigen!

@jmc:
dei Schüler oder Studenten, die den Auftrag dann bekommen, lassen sich dann hier im Forum von uns sagen, wie es geht!

__________________

Gruß Markus


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Win2000/NT4.0/XP;O2K(Prof.+Dev.)/OXPDev./O97Prof./MS Visual Studio 6 Enterprise !
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Alt 28.04.2004, 14:41   #15
Blaster
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Standard

@AndiD:
Nun Sie sind sehr offen gewesen. Ich respektiere das. Angesichts der Tatsache wir mit diesen Thread Ihren "Ruf geschädigt haben", um hier wohl auch klar potentiellen Auftraggebern zu signalsieren - "So bitte nicht... "
einige konstruktive Tipps:

Preispolitik ist klassisches 'Chicken-Run' - ( zwei Autos rassen aufeinander zu) !
Bei diesen Spiel verlieren auf Dauer in der Summe Alle. Deshalb stellt sich unter normalen Bedingungen das sog. Nash-Gleihgewicht (Ökon.-Nobelpreis 1994) ein, welches besagt: "Solange sich die Situation eines Spielers nicht verschlecht, wird kein Spieler seine Stategie ändern!"
Was veranlasst dann einen Spieler also dazu seine Strategie aggressiv auszulegen? - Die relative Höhe des Chip-Stappels beim Preispoker!
Mit steigender Divergenz werden die Parteien immer aggressiver. Sowohl auf der dominaten, als auch auf der rezessiven Seite.
Deshalb goldene Regel : "Immer den Schein wahren! - "

"Sie können ja können auch einmal auf den Bau Leute einsetzen, die einfach nur "handwerklich geschickt" sind. - Ihr Sohnemann kann für 5ér den Rasen mähen, Ihre Nachbarin die Küche tapezieren und Ihr Bekannter das Badezimmer fliesen, ohne das Sie gleich ein professionellen Garten-Landschaftsbauer, Anstreicher-Tapezierer oder Fliesenleger kommen lassen müssen. Aber wenn Sie mit Ihren Mitarbeitern und Kunden in ein Haus ziehen, das nicht qaualifizierten Ingenieuren, Architeken, Statikern, Bauberatern und Bauunternehmern geplant, überwacht und gebaut wurde, sind Sie lebensmüde!... Wenn Ihre Stundenten Mist bauen kommt nur 'die Tapette runter', wenn ich Mist baue 'stützt das verdammte Haus ein'!" ... Welchen Stellenwert hat eine Datenbankprogrammierung bei den Entscheidungsträgern? ... Wenn Sie das verstanden haben, werden Sie begreifen, warum Sie sich bereits in den oben dargestellten Todeszenario voll wiederfinden!

@jmc:

Zitat:

Wirtschaftsinformatiker / langjährige Erfahrung im IT-Berich / Server-Betreuung / Netzwerk / Security / Applikationsmanagement / Office-Produkte / Projektmanagement

Bei Nachfragen hiess es dann: "da sind sie völlig überqualifiziert, wir suchen nur einen jungen (billigen) PC-Supporter der die Geräte hinstellt und dem Benutzer ein wenig sagen kann wie's läuft.

Dieses Zenario kenne nur zu gut!!! - Schon Alltag!
Es klingt in der Tat unglaublich! Man ist selbstständig, aber ist "überqualifiziert"!

Jeden Tag kommen bei mir 1-2 Anfragen rein. 70 % kann man dann leider ungesehen in die Tonne treten, weil die Leute Vorstellungen und Ansprüche haben, das man schon echt zurückmailen möchte - "Ticken Sie noch ganz sauber?...". Naja, bleiben noch etwa 30 % "Gute", dann schickst Du deinen Kramm ab (Profil, Referenzen etc.) und dann ist 'Schweigen der Lämmer' angesagt - keine Antwort, kein Ja, kein Nein, kein Vielleicht, bitte um Rückruf oder Antwortmail wird nicht nachgekommen - Schweigen!!

Hast Du dann endlich mit Telefonterror die Schlümpfe am Telefon, erlebe ich folgende Zenarien:

a) AndiD mässig (nix für ungut): *stotter* "ja... öhm... wie Sie den Ihre Stundensätze? ... Wir sind doch nur so klein ... und Sie sind so gut ... und wir haben Angst ... goldene Zeiten sind vorbei... wir sind so arm..."
Dabei war im Vorfeld noch nicht einmal ein Wort über Geld gefallen. Die Leute denken wirklich - aufgrund meiner Skills, Erfahrungen und Referenzen müsste ich mindestens 2 Posche 911 fahren und es hätte keinen Sinn zu verhandeln.

b) "Ja, wir sind noch nicht soweit, wir kommen auf Sie zu..." Obwohl Du weißt, die Entscheidung ist schon längst gefallen. Man versuchst nur "warmzuhalten".

c) "Ach das Projekt ist doch Nichts für Sie. Dabei würden Sie sich doch zu Tode langweilen... Auf Sie kommen wir dann zu, wenn wir große ansprechende Projekte bearbeiten... Wir haben Sie auf jeden Fall in unserer DB vorgemerkt!" Die Leute packen Dich den 'Erste-Hilfe-Kasten'. Leider geht dort zu Zeit keiner dran und nach einen halben Jahr hat man Dich vergessen!

d) Networking-Blabla! Man läd Dich zu Besprechung ein weil man sich in Wirklichkeit von DIR Aufträge erhofft, aufgrund meiner "Connections" zur Großindustrie....

e) Man versucht Dich zu einer Festanstellung zu bewegen oder sie wollen nur ein 'Für-Lau'-Consulting haben und man hat in Wirklichkeit kein Interesse daran einen Auftrag zu erteilen.

Genau das ist ein kaum realisiertes Problem:
Als Freiberufler bist Du eine Mischung zwischen Mitarbeiter und Unternehmer. Und je nachdem welcher Typ Freelancer man ist, ist man eher das Eine oder das Andere. Viele Unternehmen suchen aber nur "Mitarbeiter", die keine Lohnnebenkosten verursachen, leicht wieder abschiebbar sind, ausschließlich für den eigenen Betrieb arbeiten und bloss nicht so viel drauf haben, dass Dinge soweit durchschauen, dass die eigene Position und Kompetenz im Betrieb gefährden oder man sogar "an deren Kunden gehen kann". Viele haben schon ein Problem damit, wenn ich denen auch nur erzähle "... als einer meiner Kunden haben Sie ...".

Ein echter Freiberufler hat 3-5K€ Kosten pro Monat am Hals und je besser er qualifiziert ist, desto mehr wird er von seiner ursprünglich Zielgruppe als "Feind" gesehen. Bleiben also nur zwei Dinge - GULP und die Old Economy mit eigener Firma. - Und auf einmal muss man 100 km breiten Graben durchschwimmen ohne Balken ...
Blaster ist offline  
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