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Alt 30.04.2018, 21:32   #1
stefaktiv
MOF User
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Standard T-SQL : MSSQL 2016 - Log-Datendatei verkleinern

Zu jeder Datenbank des SQL Servers gibt es ja eine Log-Datei, in der irgendwelche Transaktionsdaten gespeichert werden. Ich habe diese Log-Datei eigentlich nie groß verwendet oder benötigt. Von der Datenbank wird jeden Tag eine Sicherung erstellt und dann für ein Jahr lang aufbewahrt - das reicht für den Anwendungsfall völlig als Rückfallebene aus.

Jetzt wäre meine Frage, ob man die Log-Datei nicht nach der Erstellung einer Datenbanksicherung deutlich eindampfen könnte? Geht das irgendwie?
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Alt 01.05.2018, 08:46   #2
Markus Chemnitz
MOF Koryphäe
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Standard

Irgendwie so müsste es gehen:
Code:

ALTER DATABASE DEINE_DATENBANK
SET RECOVERY SIMPLE
DBCC SHRINKFILE (DEINE_DATENBANK_Log, 1)
ALTER DATABASE DEINE_DATENBANK
SET RECOVERY FULL

__________________

MarkB

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Alt 01.05.2018, 10:30   #3
stefaktiv
Threadstarter Threadstarter
MOF User
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Standard

Ja genau, so scheint es zu funktionieren. Wenn man mehrere Datenbank hat, muss man noch ein "USE..." voranstellen. Zudem muss bei "SHRINKFILE" wohl der logische Dateiname verwendet werden.

Code:

USE [DEINE_DATENBANK]
GO

ALTER DATABASE DEINE_DATENBANK
SET RECOVERY SIMPLE
DBCC SHRINKFILE (Logischer_Name_DEINE_DATENBANK_Log, 1)
ALTER DATABASE DEINE_DATENBANK
SET RECOVERY FULL
Sehr deutlich war der Effekt in meiner Entwicklungsdatenbank insbesondere bei der Reduzierung der Datenbank-Datei. Das ist für mich dahingehend interessant, nachdem ich eigentlich alle Tabellen in speicheroptimierte Tabellen umgewandelt habe. Scheinbar benötigt der SQL Server aber trotzdem noch eine mdf-Datei, die von der Größe aber praktisch gleich geblieben ist (obwohl die Daten umgewandelt wurden).

Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob es auch irgendwelche negativen Effekte hätte, wenn ich die Datendatei des Echtsystems verkleinere. Bei Microsoft habe ich dazu keine großen Informationen gefunden. Dort steht nur, dass man durch regelmäßige Verkleinerungsvorgänge die Fragementierung erhöht:
https://msdn.microsoft.com/de-de/lib...=sql.120).aspx

Eigentlich dürfte das die speicheroptimierten Tabellen aber nicht betreffen, oder?
stefaktiv ist offline  
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Alt 02.05.2018, 19:43   #4
Markus Chemnitz
MOF Koryphäe
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Standard

Die Log Dateien solltes Du immer erst nach einem Full Back Up der Datenbank eindampfen. Zum Eindampfen der reinen Daten Dateien (mdf) ist mir nichts bekannt und mit speicheroptimierten Tabellen habe ich ehrlich gesagt noch nicht gearbeitet weil mir der Aufwand und die Einschränkungen eines Transfers zu hoch waren. Möglicherweise nutze ich das mal bei einer neuen Datenbank? Bisher habe ich die Datenbanken auf SSD Laufwerke verschoben, das gab auch schon einen gewaltigen Performance Schub....

__________________

MarkB

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Alt 02.05.2018, 20:25   #5
stefaktiv
Threadstarter Threadstarter
MOF User
MOF User
Standard

Wie gesagt wird jeden Tag ein volles Backup der Datenbank erstellt. Da wären dann die Log-Dateien auch mit dabei. Aber nach meinem Verständnis könnte man nach diesem Backup dann auch die Log-Dateien verkleinern. Wobei es mir jetzt schon mal einmalig hilft.

Mit den Restriktionen der speicheroptimierten Tabellen kämpfe ich auch noch. Bei vielen Dingen frage ich mich, warum es plötzlich so umständlich sein muss (z.B. kann man nicht mehr so einfach mit dem Tabellendesigner im Studio arbeiten - das muss jetzt alles mit SQL-Befehlen bewerkstelligt werden).

Leider hat unser dedicated Server noch keine SSD - dafür aber massig RAM. Nachdem es ein Sponsoring-Tarif für eine gemeinnützige Organisation ist, können wir auch nicht so einfach wechseln. Das war für mich eigentlich der Hauptgrund das mit den speicheroptimierten Tabellen genauer anzusehen.
stefaktiv ist offline  
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