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Vollständige Version anzeigen : Trojaner in Grokster und Limeware Gnutella-Client


A.S.
03.01.2002, 15:52
Quelle: RP-Online.de

Cupertino (rpo). Nach Angaben von Symantec enthält die Software von zwei File-Sharing-Systemen Trojaner, die persönliche Daten des Benutzers ausspionieren. Betroffen sind Grokster und der Limeware Gnutella-Client. Der Trojaner Trojan.Win32.DlDer ist in dem Gewinnspiel "ClickTilUWin" versteckt.

<a href="http://www.rp-online.de/news/multimedia/online/2002-0103/p2p_trojaner.html">Weiter hier</a>

A.S.
04.01.2002, 05:43
<a href="http://news.zdnet.de/story/0,,t101-s2101969,00.html" target="_blank">Weitere Informationen von ZDNet zum Thema gibt es hier.</a>

[ 04. Januar 2002: Beitrag editiert von: ArnoSimon ]</p>

Günther Kramer
04.01.2002, 09:39
Trojaner in Daten-Tauschsoftware

Bestimmte Versionen der beliebtesten Daten-Tauschprogramme
sind mit Trojanern verseucht. Das jedenfalls berichten
amerikanische Medien. Die Anbieter bemühen sich um
Abhilfe.


Seit dem de-facto-Tod von Napster weichen die Freunde des
Musiktauschs auf andere Plattformen aus. Neben den
verschiedenen Gnutella-Verianten kommt dabei insbesondere
dem populären Triumvirat Grokster, KaZaA und MusicCity eine
besondere Bedeutung zu. Die Warnungen vor möglichen
Sicherheitsproblemen im Zusammenhang mit dem Datentausch
erlangen jetzt einen neuen Höhepunkt. Bei Grokster und
Limewire soll die entsprechende Software mit einem Trojaner
versehen sein.
Das Problem liegt in der Bündelung des Tauschprogramms mit
Werbebannern begründet. Grokster, KaZaA und MusicCity bieten
die für den Datentausch notwendige Software zwar gratis an,
jedoch muss der User eine ständige Werbeeinblendung in einem
Teil der Bildschirmoberfläche akzeptieren. Einer der
Anzeigenkunden namens „clicktilluwin“ wiederum versieht
seinen Werbebanner mit dem Tool „W32.DIDer“, das von
Antivirusexperte Symantec als Trojaner klassifiziert wurde.
Besonders übel ist, dass sich „clicktilluwin“ bei der
Installation offensichtlich über sämtliche
Sicherheitseinstellungen des Gastrechners hinwegsetzt.
Symantec rät deshalb Datentauschern dazu, ihren Computern
nach dem Trojaner abzusuchen. Bei „W32.DIDer” handelt es
sich zwar nicht um einen unmittelbar gefährlichen Trojaner,
er sendet aber bestimmte Informationen über die
Konfiguration des Gast-PC an eine zentrale
Internet-Adresse.
Die betroffenen Datentauschdienste entschuldigen sich
unterdessen für die Panne. Es sei schlicht nicht möglich,
heißt es, die Banner sämtlicher Anzeigenkunden bis in die
letzte Programmzeile zu überprüfen. Ein Sprecher von
Limewire versicherte jedoch, dass inzwischen eine saubere
Version von „clicktilluwin“ aufgespielt worden sei. Nutzer
bei Grokster bekommen auf Wunsch ein Gratis-Tool, das den
Trojaner ausfindig macht und vernichtet.

Quelle: PC-Magazin - Newsletter