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Vollständige Version anzeigen : remotespeicher unter 2k server


philip
30.11.2001, 15:49
hallo forum

hat einer von euch schon mal mit der remotespeicherung von daten auf ein bandlaufwerk mit einem win2k server zu tun gehabt??
bei mir funktionert das ganze zwar, aber ich hab leider keine idee nach welchen kriterien die dateien aufs band geschrieben werden..für mich sieht das nach chaosauswahl aus..
gibts da irgendwo im netz hinweise (in der knowledgebase steht so gut wie nichts..nur das es die möglichkeit gibt)

danke
philip

AWSW
30.11.2001, 17:58
Hallo,
was meinst Du mit "nach welchen Kriterien" ??? Wenn Du das NTBACKUP benutzt, dann kannst Du ja angeben was er - wohin sichern soll...

Eine ganz gute Hilfe findest Du im NTBACKUP unter Hilfe oder unter dem Begriff Datenträgerverwaltung und ich glaube Sicherung in der Hilfe, je nach dem was Du für ein Windows nutzt...

philip
02.12.2001, 16:18
hi awsw

sorry meine formulierung war etwas schlecht.
den remotespeicher den ich meine ist nicht gleich der sicherung (siehe beitrag von mattes "Massive Probleme mit Medienpools unter W2k-Server")
remotespeicher gibts aber nur bei w2k server/advanced server, sicherung unter allen w2k varianten
sobald ich den remotespeicher konfiguriere kann ich auswählen, ab wieviel prozent freien festplattenplatz ausgelagert wird und welche dateien (größe, alter) er auf das bandlaufwerk das sein sollen.
bei mir fängt er auch brav an auszulagern, nur werde ich aus der auswahl der ausgelagerten dateien nicht schlau:
ich habe zum beispiel angegeben dass er alles größer 2k und älter 1 tag auslagern soll (ist zwar für den täglichen betrieb schwachsinning aber zum testen grad recht)
wenn nun die platte zu mehr als 50% belegt ist fängt er an auszulagern.ausgelagert werden dann z.b. einige dateien mit datum 1998, datum 1997 komischerweise so gut wie nicht obwohl sie vergleichbare größe und dateiformat haben..
vielleicht hilft das beispiel weiter, wenn nicht dann ist auch nicht sonderlich tragisch, dann test ich halt noch ein wenig.. ;-)

so long
philip

AWSW
02.12.2001, 20:18
Hi,
ach so. Dann habe ich das echt falsch verstanden... Leider kann ich Dir die genauen Kriterien auch nicht nennen. Bisher habe ich diese Funktion nicht näher benötogt... Ich kenne in dem ZUsammenhang aus den MCSE Schulungen nur das kleine Tool: Fsutil

<hr>
Fsutil: reparsepointWird typischerweise von Kundendiensttechnikern verwendet. Ruft Analysepunkte ab oder löscht sie. Analysepunkte sind NTFS-Dateisystemobjekte mit einem definierbaren Attribut und vom Benutzer gesteuerten Daten. Mit Analysepunkten wird die Funktionalität des Eingabe/Ausgabe-Teilsystems erweitert. Analysepunkte werden für Verzeichnisabzweigungspunkte und Volumebereitstellungspunkte verwendet. Sie werden außerdem von Dateisystemfilter-Treibern verwendet, um bestimmte Dateien als besondere Dateien für diesen Treiber zu markieren.

Syntax
fsutil reparsepoint [query] Pfadname

fsutil reparsepoint [delete] Pfadname

Parameter
query
Ruft die Daten zu dem Analysepunkt ab, der der Datei oder dem Verzeichnis mit dem angegebenen Handle zugeordnet ist.
delete
Löscht einen Analysepunkt aus der Datei oder dem Verzeichnis mit dem angegebenen Handle, löscht jedoch nicht die Datei oder das Verzeichnis.
Achtung

Der Befehl fsutil reparsepoint delete löscht nur die Datei und nicht die zugehörigen Analysepunkte. Das kann in Prozessen oder Diensten, die versuchen, die Datei zu öffnen, zu Fehlern führen.
Pfadname
Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt), den Bereitstellungspunkt oder den Datenträgernamen an.
Hinweise
Eine Datei oder ein Verzeichnis auf einem NTFS-Datenträger kann einen Analysepunkt enthalten, der aus einer Sammlung von benutzerdefinierten Daten besteht. Das Format dieser Daten wird vom Programm, das diese Daten speichert, und einem Dateisystemfilter verstanden, den Sie installieren, um die Daten zu interpretieren und die Datei zu verarbeiten. Wenn ein Programm einen Analysepunkt festlegt, speichert es diese Daten zusammen mit einer Analysekennung, die die gespeicherten Daten eindeutig identifiziert. Wenn das Dateisystem eine Datei mit einem Analysepunkt öffnet, sucht es den zugehörigen Dateisystemfilter für das durch die Analysekennung identifizierte Datenformat. Wird dieser Dateisystemfilter gefunden, verarbeitet der Filter die Datei den Analysedaten entsprechend. Wird kein Dateisystemfilter gefunden, schlägt das Öffnen der Datei fehl.
Analysepunkte werden z.B. verwendet, um NTFS-Verbindungen und Remotespeicher zu implementieren. Der Remotespeicher verwendet einen vom Administrator definierten Satz von Regeln, um selten verwendete Dateien in den langfristigen Speicher, z.B. auf ein Band oder eine CD-ROM, zu verschieben. Er verwendet Analysepunkte, um Informationen zur Datei im Dateisystem zu speichern. Diese Informationen werden in einer Stubdatei gespeichert, die einen Analysepunkt enthält, dessen Daten auf das Gerät verweisen, auf dem sich die eigentliche Datei befindet. Der Dateisystemfilter kann diese Informationen verwenden, um die Datei abzurufen.

Beispiele
Um die Analysepunktdaten für C:\Server abzurufen, geben Sie Folgendes ein:

fsutil reparsepoint query C:\Server

Um einen Analysepunkt aus einer bestimmten Datei oder einem angegebenen Verzeichnis zu löschen, verwenden Sie das folgende Format:

fsutil reparsepoint delete C:\Server

Fsutil: behaviorFragt die aktuellen Einstellungen zum Generieren von Dateinamen im Format 8.3, zur Unterstützung von erweiterten Zeichen in Dateinamen im Format 8.3 auf NTFS-Volumes, zur Aktualisierung des Zeitstempels des letzten Zugriffs auf NTFS-Volumes, zur Häufigkeit, wie oft Volumekontingent-Ereignisse in das Systemprotokoll geschrieben werden, und zur Größe der MFT-Zone (Master File Table, Masterdateitabelle) ab. Aktiviert oder deaktiviert die Verwendung der Dateinamen im Format 8.3, die Unterstützung von erweiterten Zeichen in Dateinamen im Format 8.3 auf NTFS-Volumes und die Aktualisierung des Zeitstempels des letzten Zugriffs auf NTFS-Volumes. Außerdem können Sie ändern, wie oft Datenträgerkontingent-Ereignisse in das Systemprotokoll geschrieben werden, und Sie können den für die MFT-Zone reservierten Speicherplatz vergrößern oder verkleinern.

Syntax
fsutil behavior query {disable8dot3|allowextchar|disablelastaccess|quotanotify|mftzone}

fsutil behavior set [{disable8dot3 {1|0}|allowextchar {1|0}|disablelastaccess {1|0}|quotanotify Häufigkeit|mftzone Wert}]

Parameter
Abfrage
Fragt die Parameter zum Verhalten des Dateisystems ab.
set
Ändert die Parameter zum Verhalten des Dateisystems.
disable8dot3 {1|0}
Deaktiviert die Erstellung von Dateinamen im Format 8.3 auf FAT- oder NTFS-Volumes.
allowextchar {1|0}
Legt fest, ob Zeichen aus dem erweiterten Zeichensatz, z. B. diakritische Zeichen, in kurzen Dateinamen im Format 8.3 auf NTFS-Volumes verwendet werden können.
disablelastaccess {1|0}
Legt fest, ob das NTFS beim Auflisten der Verzeichnisse auf einem NTFS-Volume den Zeitstempel des letzten Zugriffs in jedem Verzeichnis aktualisiert.
quotanotify Häufigkeit
Legt fest, wie oft NTFS-Datenträgerkontingent-Verletzungen in das Systemprotokoll geschrieben werden. Geben Sie eine Zahl zwischen 0 und 4294967295 Sekunden ein, um festzulegen, mit welchem Zeitabstand die Datenträgerkontingent-Verletzungen in das Systemprotokoll geschrieben werden. Der Standardwert ist 1 Stunde (3600 Sekunden).
mftzone Wert
Die MFT-Zone (Master File Table, Masterdateitabelle) ist ein reservierter Bereich, in den die Masterdateitabelle ggfs. erweitert werden kann, um eine MFT-Fragmentierung zu verhindern. Legen Sie den Wert zwischen 1 (Standardeinstellung) und 4 (Maximalwert) fest. Der Wert wird in Achteln der Festplatte angegeben.
Hinweise
Der Unterbefehl behavior schreibt Änderungen in die Registrierung, daher müssen Sie den Computer neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.
Verwenden von disable8dot3 {1|0}
Wenn disable8dot3 auf 0 eingestellt ist, erstellt NTFS jedes Mal, wenn Sie eine Datei mit einem langen Dateinamen erstellen, einen zweiten Dateieintrag mit einem Dateinamen im Format 8.3. Erstellt NTFS Dateien in einem Ordner, werden die den langen Dateinamen zugeordneten Dateinamen im Format 8.3 gesucht.

Dieser Parameter aktualisiert den Registrierungsschlüssel HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FileSystem\NtfsDisable8dot3NameCreation.

Verwenden von allowextchar {1|0}
Dieser Parameter aktualisiert den Registrierungsschlüssel HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FileSystem\NtfsAllowExtendedCharacterIn8do t3Name.

Verwenden von disablelastaccess {1|0}
Mithilfe des Parameters disablelastaccess können Sie verhindern, dass die Aktualisierung der Zeitstempel des letzten Zugriffs auf Ordner und Verzeichnisse die Leistung negativ beeinträchtigt. Indem Sie die Last Access Time deaktivieren, wird die Geschwindigkeit des Ordner- und Dateizugriffs verbessert.

Jede Datei und jeder Ordner auf einem NTFS-Volume enthält ein Attribut mit dem Namen Last Access Time. Dieses Attribut gibt an, wann zum letzten Mal auf die Datei oder den Ordner zugegriffen wurde, z. B. wenn ein Benutzer Ordner auflistet, Dateien zu einem Ordner hinzufügt, eine Datei liest oder Änderungen an einer Datei vornimmt. Der aktuellste Wert von Last Access Time wird gespeichert und an zwei verschiedenen Speicherorten auf die Festplatte geschrieben. Zum einen in das Attribut der Datei, das Teil des entsprechenden MFT-Datensatzes ist. Zum anderen in den Index des Verzeichnisses, das die Datei enthält.

Der Wert von Last Access Time auf der Festplatte ist nicht immer aktuell. Dieser Zeitunterschied tritt auf, weil NTFS die letzte Zugriffszeit mit Verzögerung auf die Festplatte schreibt, wenn Benutzer oder Programme schreibgeschützte Operationen an einer Datei oder einem Ordner ausführen, z. B. Anzeigen des Inhalts eines Ordners oder Lesen einer Datei in einem Ordner (ohne Änderungen auszuführen). Wenn Sie den Wert von Last Access Time auf der Festplatte auch bei Leseoperationen aktualisieren möchten, werden alle Leseoperationen zu Schreiboperationen, wodurch die Leistung des NTFS beeinträchtigt wird.

Beachten Sie, dass dateibasierte Abfragen der letzten Zugriffszeit auch dann präzise sind, wenn die Werte auf der Festplatte nicht aktuell sind. NTFS gibt bei einer Abfrage die korrekten Werte zurück, weil sich die aktuellen Werte im Arbeitsspeicher befinden.

NTFS aktualisiert das Attribut einer Datei normalerweise erst dann auf der Festplatte, wenn der aktuelle Wert von Last Access Time im Arbeitsspeicher um mehr als eine Stunde von der auf der Festplatte gespeicherten letzten Zugriffszeit abweicht oder wenn keine speicherresidenten Verweise auf diese Datei mehr vorliegen, je nachdem, welcher Fall zuerst eintritt. Ist die aktuelle Zugriffszeit einer Datei beispielsweise 13:00 Uhr und Sie lesen die Datei um 13:30 Uhr, aktualisiert NTFS den Wert von Last Access Time nicht. Wenn Sie die Datei um 14:00 Uhr erneut öffnen, aktualisiert NTFS den Wert des Attributs Last Access Time der Datei auf 14:00 Uhr, weil das Attribut den Wert 13:00 Uhr besaß und die letzte Zugriffszeit im Arbeitsspeicher 14:00 Uhr ist.

NTFS aktualisiert den Index des Verzeichnisses, das die Datei enthält, wenn NTFS den Wert von Last Access Time aktualisiert und feststellt, dass der Zeitpunkt des letzten Zugriffs auf die Datei um mehr als eine Stunde von dem im Index des Verzeichnisses gespeicherten Wert von Last Access Time abweicht. Diese Aktualisierung erfolgt normalerweise, wenn ein Programm das Handle einer Datei im Verzeichnis schließt. Wenn der Benutzer das Handle über längere Zeit geöffnet lässt, wird die Änderung im Indexeintrag des Verzeichnisses erst mit einer Zeitverzögerung angezeigt.

Beachten Sie, dass die maximale Verzögerung bis zur Aktualisierung der letzten Zugriffszeit auf der Festplatte durch das NTFS eine Stunde beträgt. Wenn das NTFS andere Dateiattribute aktualisiert, z. B. Last Modify Time (Zeitpunkt der letzten Änderung), und eine Aktualisierung der letzten Zugriffszeit noch aussteht, aktualisiert NTFS den Wert von Last Access Time ohne zusätzliche Leistungsbeeinträchtigung zusammen mit den anderen Attributen.

Beachten Sie, dass die Verwendung des Parameters disablelastaccess die Funktionsweise von Programmen beeinflusst, die auf dieser Funktion basieren, z. B. backup und Remotespeicher.

Dieser Parameter aktualisiert den Registrierungsschlüssel HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FileSystem\NtfsDisableLastAccessUpdate.

Verwenden von mftzone Wert
Der Wert ist eine ungefähre Angabe der Anfangsgröße der MFT plus der MFT-Zone auf einem neuen Volume; er wird beim Bereitstellen des Volumes für jedes Dateisystem eingestellt. Mit Verwendung des Speicherplatzes auf dem Volume passt NTFS den für die MFT-Vergrößerung in der Zukunft reservierten Speicherplatz an. Wenn die MFT-Zone bereits groß ist, wird die Gesamtgröße der MFT-Zone nicht erneut reserviert. Da die MFT-Zone auf dem zusammenhängenden Bereich nach dem Ende der MFT basiert, verkleinert sie sich mit Verwendung des Speicherplatzes.

Das Dateisystem legt den MFT-Zonenspeicherplatz nicht neu fest, es sei denn, die aktuelle MFT-Zone ist vollständig belegt. Auf einem normalen System kommt dies jedoch nie vor.

Fsutil: usnWird typischerweise von Kundendiensttechnikern verwendet. Verwaltet das Änderungsjournal für USN-Nummern (Update Sequence Number). Dies ist ein permanentes Protokoll aller Änderungen, die an den Dateien auf dem Volume vorgenommen wurden. Wenn Dateien, Verzeichnisse und andere NTFS-Objekte hinzugefügt, gelöscht und bearbeitet werden, trägt NTFS Datensätze in das Änderungsjournal für USN-Nummern (Update Sequence Number) ein, und zwar je einen für jeden Datenträger auf dem Computer. Jeder Datensatz gibt die Art der Änderung und das geänderte Objekt an. Neue Datensätze werden ans Ende des Datenstroms angefügt.

Programme können mithilfe des Änderungsjournals für USN-Nummern alle an einer Gruppe von Dateien ausgeführten Änderungen bestimmen. Das Änderungsjournal für USN-Nummern ist wesentlich effizienter als die Überprüfung der Zeitstempel oder die Registrierung für Dateibenachrichtigungen. Das Änderungsjournal für USN-Nummern wird vom Indexdienst, Dateireplikationsdienst (File Replication Service, FRS), Remoteinstallationsdienst (Remote Installation Service, RIS) und vom Remotespeicher aktiviert und verwendet.

Syntax
fsutil usn [createjournal] MaximaleGröße ZuweisungsDelta Datenträgerpfadname

fsutil usn [deletejournal] Flags Datenträgerpfadname

fsutil usn [enumdata] DateiRef UntereUsn ObereUsn Pfadname

fsutil usn [queryjournal] Datenträgerpfadname

fsutil usn [readdata] Pfadname

Parameter
createjournal
Erstellt ein Änderungsjournal für USN-Nummern.
m=MaximaleGröße
Gibt die maximale Größe des Speicherplatzes (in Byte) an, die NTFS dem Änderungsjournal zuweist.
a=DeltaZuweisung
Legt die Größe der Speicherzuweisung (in Byte) fest, die ans Ende des Änderungsjournals angefügt und vom Anfang entfernt wird.
Volumenpfadname
Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt), den Bereitstellungspunkt oder den Datenträgernamen an.
deletejournal
Löscht oder deaktiviert ein aktives Änderungsjournal für USN-Nummern.
Flags
/D: Deaktiviert ein aktives Änderungsjournal für USN-Nummern, und gibt die E/A-Steuerung während der Deaktivierung des Änderungsjournals zurück.
/N: Deaktiviert ein aktives Änderungsjournal für USN-Nummern, und gibt erst nach der Deaktivierung des Änderungsjournals ein E/A-Steuerelement zurück.
Volumepfadname
Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt), den Bereitstellungspunkt oder den Datenträgernamen an.
enumdata
Zählt und listet die Änderungsjournaleinträge zwischen zwei angegebenen Randwerten auf.
DateiRef
Ordnungsposition innerhalb der Dateien auf einem Datenträger, an der die Aufzählung beginnen soll.
UntereUsn
Unterer Randwert des Bereichs von USN-Werten, der zum Filtern der zurückgegebenen Datensätze verwendet wird. Nur Datensätze, deren letzte Änderungsjournal-USN zum Wertebereich zwischen UntereUsn und ObereUsn gehört bzw. diesen Randwerten entspricht, werden zurückgegeben.
ObereUsn
Oberer Randwert des Bereichs von USN-Werten, der zum Filtern der zurückgegebenen Dateien verwendet wird.
Pfadname
Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt), den Bereitstellungspunkt oder den Datenträgernamen an.
queryjournal
Fragt die USN-Daten eines Datenträgers ab, um Informationen zum aktuellen Änderungsjournal, dessen Datensätze und Kapazität zu erfassen.
Volumepfadname
Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt), den Bereitstellungspunkt oder den Datenträgernamen an.
readdata
Liest die USN-Daten für eine Datei.
Pfadname
Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt), den Bereitstellungspunkt oder den Datenträgernamen an.
Hinweise
Verwenden von createjournal
Wenn auf einem Datenträger bereits ein Änderungsjournal existiert, aktualisiert der Parameter createjournal die Parameter MaximaleGröße und DeltaZuweisung des Journals. Auf diese Weise können Sie die Anzahl der von einem aktiven Journal verwalteten Datensätze vergrößern, ohne das Journal deaktivieren zu müssen. Wenn Sie für MaximaleGröße und DeltaZuweisung den Wert Null festlegen, wählt das System einen Standardwert auf der Basis der Datenträgergröße aus.

Verwenden von m=MaximaleGröße
Die Größe des Änderungsjournals kann diesen Zielwert überschreiten, das Journal wird jedoch beim nächsten NTFS-Prüfpunkt auf einen kleineren Wert verkürzt. NTFS untersucht das Änderungsjournal und verkürzt es, wenn seine Größe den Wert von MaximaleGröße plus dem Wert von DeltaZuweisung überschreitet. An NTFS-Prüfpunkten schreibt das Betriebssystem Datensätze in die NTFS-Protokolldatei, mit deren Hilfe NTFS bestimmen kann, welche Verarbeitung zur Wiederherstellung bei einem Absturz erforderlich ist.

Verwenden von a=DeltaZuweisung
Das Änderungsjournal kann die Summe der Werte von MaximaleGröße und DeltaZuweisung überschreiten, bevor die Verkürzung erfolgt.

Verwenden von deletejournal
Das Löschen oder Deaktivieren eines aktiven Journal ist sehr zeitaufwändig, weil das System auf alle Datensätze in der Masterdateitabelle (Master File Table, MFT) zugreifen und das letzte USN-Attribut auf Null setzen muss. Dieser Vorgang kann mehrere Minuten dauern und wird unter Umständen nach dem Neustarten des Systems fortgesetzt. Während dieses Prozesses wird das Änderungsjournal weder als aktiv noch als deaktiviert betrachtet. Während das System das Journal deaktiviert, kann nicht darauf zugegriffen werden, und alle Journaloperationen geben Fehler zurück. Sie sollten die Deaktivierung eines aktiven Journals sehr sorgfältig überlegen, weil dies die anderen Anwendungen, die mit dem Journal arbeiten, negativ beeinflusst.

Beispiele
Um ein Änderungsjournal für USN-Nummern auf Laufwerk C: zu erstellen, geben Sie Folgendes ein:

fsutil usn createjournal m=1000 a=100 C:

Um ein aktives Änderungsjournal für USN-Nummern auf Laufwerk C: zu löschen, geben Sie Folgendes ein:

fsutil usn deletejournal /D C:

Um die Änderungsjournaleinträge zwischen zwei angegebenen Randwerten auf Laufwerk C: aufzuzählen und aufzulisten, geben Sie Folgendes ein.

fsutil usn enumdata 1 0 1 C:

Um USN-Daten für einen Datenträger auf Laufwerk C: abzufragen, geben Sie Folgendes ein:

fsutil usn queryjournal C:

Um die USN-Daten für eine Datei im Ordner Temp auf Laufwerk C: zu lesen, geben Sie Folgendes ein:

fsutil usn readdata C:\Temp\Beispiel.txt
<hr>


[i]
Schau dazu am besten mal in der MS-Knowledgebase: http://support.microsoft.com/directory/default.asp nach, oder auch mal hier: http://www.winhelpline.com Vielleicht findet sich ja was dazu... Würde mich nun auch interessieren... ;)[/i]

Ich hoffe das hilft Dir und würde mich über ein Feedback, ob es Dir geholfen hat, hier freuen :D