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Vollständige Version anzeigen : Verbibbelt warum ...


peppi
18.09.2001, 23:58
... dauert denn der Aufbau der Foren heute so lange?? Geht der T-Online-Server ( :mad: ) wieder mal auf dem Zahnfleisch oder liegt's überhaupt nicht an mir und meiner Verbindung, sondern die diversen Zähler "schnaufen" mal wieder zu lange ??

Ich geh' jetzt schlafen ... vielleicht geht's ja morgen besser,

gute Nacht allerseits

Günther Kramer
19.09.2001, 07:14
Hallo peppi,

ich habe auch noch um diese Zeit im Forum gelesen und keine Probleme feststellen können.

AWSW
19.09.2001, 16:59
Hallo Ihr 2 :D

Muss wohl an T-Offline liegen, da es gestern Abend bei mir vom Klick auf den Beantwortungsbutton bis zur Weiterleitungsseite bis zu 2 Minuten gedauert hat. Dann habe ich mich über Mobilcom eingewählt und dann war´s OK...

Günther Kramer
19.09.2001, 17:06
Es liegt in jedem Fall am Provider oder Internet allgemein, denn es gibt schon wieder einen Virus, der das Web ums 2-3-fache langsamer macht.

Auszug aus einem Focus-Artikel von www.focus.de (http://www.focus.de)

"Nimda" frisst sich rasant schnell durch das Internet und hat in Europa womöglich schon Zehntausende Rechner befallen. „Die erste Attacke ist gestern Nachmittag gemeldet worden“, sagte der Computerexperte Raimund Genes von dem Unternehmen Trend Micro am Mittwoch FOCUS Online.

Seitdem infiziert „Nimda“, eine Kombination aus Virus und Wurm, das Internet. In den USA seien Tausende Rechner befallen, in Japan hätten Banken ihre Seiten vom Web nehmen müssen und in der Schweiz sei die Post betroffen, berichtete die Nachrichtenagentur AP.

In Europa seien mittlerweile Zehntausende Rechner verseucht, so Genes. Angegriffen würden nicht nur Server, sondern auch normale PCs allein durch das Surfen im World Wide Web. Alles, was in der Microsoft-Welt existiere, sei gefährdet. „Nimda“ habe schlimmere Auswirkungen als „Code Red“, weil der Virus-Wurm 16 bekannte Sicherheitslücken in der Internet-Information-Services-Software (IIS) von Microsoft ausnutze, sagte der Experte.

Unter anderem verstecke sich „Nimda“ in E-Mails mit dem Anhang „readme.exe“, so der Computerexperte. „Diese Mails müssen gelöscht werden“, sagte Genes, der noch weitere Tipps auf Lager hat. Wer im Internet Explorer die Einstellung „hohe Sicherheit“ wähle und bei Outlook Express die Voransicht ausschalte, sei realtiv geschützt. Weitere Infos zu „Nimda“ hat trendmicro ins Internet gestellt.

Genes geht übrigens davon aus, dass „Nimda“ mit den gefürchteten Würmern „Code Red“ und „Code Blue“ verwandt ist. Die Programmierung sei sehr komplex und sich darin sehr ähnlich.

Das Internet werde vermutlich um den Faktor zwei bis drei langsamer laufen, so lange „Nimda“ sein Unwesen treibe, so der Experte. Denn der Traffic sei explodiert und blockiere das Netz. Zum einen verbreite sich der neue Virus selbst, zum anderen verschickten hilfesuchende User viele Anfragen.

Hintergrund: „Code Red“ hatte Mitte Juli 250 000 Rechner in neun Stunden befallen und einen Schaden von zwei Milliarden Dollar verursacht.

19.09.01, 11:20 Uhr

Lupus
19.09.2001, 18:34
ei da freut sich doch der User ..

vor allem wenn er gerade mal schauen will wir er sich vor Viren schützt und gleichzeitig einen gratis .. sozu sagen als probe ... dazu geschenkt bekommt :D

viel spaß beim surfen

Gruß leichthustender Lupus
P.S was muss ich tun das sich meine Software so verkaufen läßt, wie sich solche würmer verteilen?

AWSW
19.09.2001, 18:38
*schnief* ich glaub den hab ich auch schon - mirläuft schon meine Nase *schnief*

Hier noch was von der Win2k-Helpline:

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Aktuell Schutzmaßnahmen gegen den Nimda-Wurm
Time: 18.09.2001, 21:08 | Benjamin | News Source: heise.de
Der Verdacht, dass man den eigenen PC allein durch das Surfen mit dem Internet Explorer mit dem neuen Virus "Nimda" infizieren kann, hat sich bestätigt. Der Wurm befällt Web-Server, die unter Microsofts Internet Information Server laufen und baut in deren Web-Seiten Java-Skript-Code ein, der eine Datei namens "readme.eml" nachlädt. Er nutzt dazu diverse Sicherheitslücken des IIS aus.

Da sich der Wurm anscheinend noch schneller als Code Red verbreitet, sollte man als Schutzmaßnahme unbedingt JavaScript beziehungsweise "Active Scripting" deaktivieren. Das hat zwar zur Folge, dass manche Web-Seiten nicht mehr funktionieren, aber in Anbetracht des hohen Infektionsrisikos sollte man das in Kauf nehmen. Nähere Informationen,wie das zu geschehen hat, finden Sie auf unseren Browsercheck-Seiten. Netzwerk-Adminstratoren sollten versuchen, auf ihren Proxies die Übertragung von Dateien mit dem Namen "readme.eml" zu unterbinden.


Aktuell Gefährlicher neuer Virus im Umlauf
Time: 18.09.2001, 21:07 | Benjamin | News Source: heise.de
Zurzeit verbreitet sich ein neuer Mail-Wurm mit beunruhigender Geschwindigkeit im Internet. Der Schädling, den Kaspersky Labs vorläufig "Nimda" getauft hat, verbreitet sich nicht nur wie SirCam über einen eigenen SMTP-Server, sondern nutzt zudem noch verschiedene Sicherheitslücken aus. Es besteht der Verdacht, dass Nimda auch Web-Server befällt und dort infizierte Dateien hinterlegt, die allein beim Betrachten der Seite über den Windows Media Player ausgeführt werden. Konkrete Informationen über die zugrundeliegenden Mechanismen liegen noch nicht vor.

Die infizierten Mails tragen wechselnde Betreffszeilen und enthalten häufig ein Attachement mit dem Mime-Typ Audio/WAV, hinter dem sich EXE- oder DOC-Dateien verstecken. Unter Umständen genügt es bereits, die Mail lediglich mit Outlook Express anzusehen, um den Media Player zu starten und damit den Rechner zu infizieren.
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Phillip-Berlin
20.09.2001, 13:33
tja .. sch...

(stress)

AWSW
20.09.2001, 16:50
Neuer Wurm mit zahlreichen Verbreitungstechniken

Der neue Computerwurm W32.Nimda.A@mm ist im Umlauf und verbreitet sich mit hoher Geschwindigkeit. Er nutzt hierfür verschiedene Wege: Er verschickt sich als E-Mail mit einem Attachment namens Readme.exe, das aber nicht angeklickt werden muss, um den Wurm zu aktivieren. Es genügt, die E-Mail zu öffnen oder mit dem Vorschaufenster zu betrachten. Der Wurm verschickt sich selbst an alle E-Mail-Adressen, die er lokal in HTM- beziehungsweise HTML-Dateien findet und verwendet diese gleichzeitig als Absender. Darüber hinaus nutzt Nimda verschiedene Sicherheitslücken in ungepatchten Microsoft Internet Information Servern und baut in deren Webseiten Java-Script-Code ein. Besuchen Surfer diese Seiten, wird sofort ein E-Mail-File heruntergeladen, der den Wurm im Anhang hat. Darüber hinaus breitet sich Nimda auch über freigegebene Windows-Dateien aus. Der Wurm macht durch den zusätzlichen Datenverkehr die Netzwerke langsamer. Der Virenschutz sollte dringend aktualisiert werden.

Weitere Informationen und die aktuelle Virensignatur unter http://www.symantec.com/avcenter/venc/data/w32.nimda.a@mm.html.