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Vollständige Version anzeigen : Excel - Zeilenbezüge fixieren bei sich ändernder Reihenfolge der Summanden?


Befrager
28.12.2017, 11:47
Hallo zusammen,

in der Tabelle im Anhang soll ein Sortieren der Spalten Größe und Bezugskriterium (bspw. nach von A bis Z) möglich sein, ohne dass die Formeln zerschossen werden, die in den Standort-Spalten (D, E, F und G) die Werte errechnen. Bspw. werden die Vollkosten errechnet aus den darüberliegenden drei Summanden Materialkosten, Transportkosten und Kosten für Zusatzmaßnahmen.

Mit einer Zeilenfixierung in den Formeln erreiche ich zwar fixe Bezüge. Da sich aber durch die Sortierung die Werte in den Standortspalten in ihrer Reihenfolge verändern, wird die Summe dann aber unsinnig.

Hat jemand eine Idee, wie die Zellbezüge der Summierungsformeln auch bei einer sich ändernden Positionierung der Summanden erhalten bleiben können?

Danke & Beste Grüße
Befrager

Klaus-Dieter
28.12.2017, 11:59
Hallo,

das ist ein ganz schlechter Listenaufbau. In einer Spalte sollten keine Formeln und feste Werte vermischt werden. Weiter gilt die Regel: eine Datensatz - eine Zeile. Da wirst du bei allen Standartfunktionen Schiffbruch erleiden.

Befrager
28.12.2017, 13:05
Hallo,

das ist ein ganz schlechter Listenaufbau. In einer Spalte sollten keine Formeln und feste Werte vermischt werden.

Ah ok. Und aus welchem tollen Regelbuch hast Du das bitteschön entnommen, so dass ich das mal nachlesen kann?
Und was heißt denn hier bitte "sollte"? Ich vermische nun einmal feste Werte und Formeln in einer Spalte. Das mache ich halt so. Wenn du eine bessere Idee hast, lasse sie mich wissen, und komm nicht einfach mit "das soll so nicht" daher.

Weiter gilt die Regel: eine Datensatz - eine Zeile.

Und das bitte nochmal, so dass ich es auch verstehen kann.

Ekimflow
28.12.2017, 13:19
Du brauchst zwei Tabellen.
Eine Tabelle mit all den Berechnungen und eine weitere zur Auswertung.
In der Auswertung verlinkst du nur auf diese Tabelle.

Fertig.

Und KD hat in soweit recht, dass deine Tabelle nicht sortier- oder filterbar ist, solange du Formeln verwendest.

lupo1
28.12.2017, 13:25
Ah ok. Und aus welchem tollen Regelbuch hast Du das bitteschön entnommen, so dass ich das mal nachlesen kann?
Und was heißt denn hier bitte "sollte"? Ich vermische nun einmal feste Werte und Formeln in einer Spalte. Das mache ich halt so.
Das liest man nicht (kann man wahrscheinlich aber), sondern das geht einem ungefähr im 2. von 20 Excelbewusstseinsstadien von selbst auf. Aber nur, wenn man Excel tatsächlich bewusst einsetzt.

drambeldier
28.12.2017, 23:38
Das mache ich halt so.
Darauf zwangsläufig der PW:

Tourist: Wie lang braucht man denn auf das Rubihorn?
Senn: So 6 Stund werst scho braucha.
T.: 6 Stunden?!? Das ist doch nur ein Kilometer Luftlinie!
S.: Ja, dann gehst halt Lufltlinie.

Befrager
29.12.2017, 22:10
Ach ihr seid ja lustige Klabautermänner hier...

Du brauchst zwei Tabellen.
Eine Tabelle mit all den Berechnungen und eine weitere zur Auswertung.
In der Auswertung verlinkst du nur auf diese Tabelle.

Fertig.


Vielen Dank, Ekimflow, für den einzigen nützlichen Beitrag in diesem Diskussionsfaden.
Auf diese Weise werde ich es mal zurechtbasteln und schauen, ob ich es in der Form gebrauchen kann.

lupo1
30.12.2017, 09:53
Von Klabautermann zu Klabautermann: Guten Rutsch!

Klaus-Dieter
30.12.2017, 11:00
Hallo Lupo,

den wird er haben, zumindest was Excel betrifft, bei der Kombination aus Unfähigkeit und Ignoranz. Bei mir steht er inzwischen auf der Ignorier-Liste.

Drogist
30.12.2017, 12:21
Als Student der Energiewirtschaft ist er doch gewiss zu Höherem berufen als sich in die Niederungen des Programms Excel zu begeben ... :entsetzt:

Und was den Rutsch anbetrifft: Auch bei mir ist er auf die Ignorier-Liste gerutscht, aus den hierüber (von Klaus-Dieter) genannten Gründen.

drambeldier
30.12.2017, 17:32
Moin,

[ot] rein aus Neugier: Was lupft einen Kandidaten auf die Ignore-Liste? Hochnäsigkeit reicht mE dafür nicht aus - aus den Fragen lässt sich manchmal immer noch was lernen. Viel schlimmer finde ich Leute, die auf jeden Furz antworten und jede Nachfrage als persönlichen Angriff ansehen ("Ich bin dann raus"). Oder solche, die mit einer Kapitelangabe auf ihr Standardwerk antworten und nicht in der Lage sind, auf das Kapitel zu verlinken.

Klaus-Dieter
30.12.2017, 19:04
Hallo Ralf,

so einfach lässt sich das nicht beantworten. Um bei diesem Fall zu bleiben, da wird die Frage gestellt, warum man die Liste offenbar nicht sortieren kann. Ein Blick auf die Datei zeigt, dass hier innerhalb einiger Spalten Formeln und Werte vermischt auftauchen. Die Formeln beziehen sich auch noch zu allem Überfluss auf mehrere Zeilen. Also Sortierung unmöglich. Darauf habe ich hingewiesen, die Antwort lautet: "Ah ok. Und aus welchem tollen Regelbuch hast Du das bitteschön entnommen, so dass ich das mal nachlesen kann? Und was heißt denn hier bitte "sollte"? Ich vermische nun einmal feste Werte und Formeln in einer Spalte. Das mache ich halt so. Wenn du eine bessere Idee hast, lasse sie mich wissen, und komm nicht einfach mit "das soll so nicht" daher." Der Hinweis, dass ein Datensatz in eine Zeile gehört, weil sonst die Standardfunktionen von Excel nicht funktionieren können, wird damit: "Und das bitte nochmal, so dass ich es auch verstehen kann."
abgetan. Damit war für mich der Käse gegessen. Man muss sich für den Versuch zu helfen, nicht anpaulen lassen.

Drogist
30.12.2017, 23:24
Moin Ralf (drambeldier),
für dich ist diese Hochnäsigkeit, die aus meiner Sicht einer deftigen Arroganz gleichkommt kein Grund, den TE auf die Ignorierliste zu setzen. Nun ja, für mich schon. Ich gehöre zu den "Klassikern", die der vielleicht antiquierten oder anachronistischen Meinung sind, dass jemand, der hochwertige Hilfe zum Nulltarif erwartet erst einmal dankbar für jede Form der (wirklichen, gerne auch real versuchten) Hilfe sein sollte. Und dazu gehört auch, im Diskussions-Miteinander erst einmal "kleine Brötchen" zu backen. Oder um es ganz deutlich auszudrücken: Wer sich so benimmt wie der TE ist es nicht Wert, dass ich meine Energie für ihn verwende. - Die den üblichen Umgangsformen angepasste Frage nach dem Warum oder einer Literatur-Quelle ist dabei eher ein Zeichen von Interesse und Lernbereitschaft, was ich durchaus positiv betrachte.

Zugegeben, ich finde in manchen Fragestellungen auch den Keim, mich neuen und interessanten Herausforderungen zu stellen. Aber mitunter wiegt der Ärger über das Verhalten des Anderen das Gute an der neuen Aufgabe nicht auf; wie in diesem Fall. - Und ja, ich finde den anderen von dir angesprochenen Textbaustein-Verteiler auch nicht erfrischend, weil weniger als 10% seiner Beiträge ein Versuch wirklicher Hilfe sind. Für mich ist das ein armseliger Wicht, der mit allen Mitteln versucht, durch massenhafte Spam-Beiträge seinen von Microsoft verliehenen Titel zu bewahren.

Captain-Nemo
31.12.2017, 00:47
Hi, eine sicher längst überfällige Diskussion. (Oder gibt's das regelmäßig?) Ich bin ja hier Neuling, allerdings habe ich ne Menge Erfahrung in den verschiedensten Ecken des Netzes. Vor allem lebe ich aber außerhalb desselben.

Sicher hat der Befrager die Netiquette nicht gewahrt. Denn wenn man ein Anliegen hat... klar! Was allerdings genauso eindeutig stimmt, ist, dass einige alte Hasen hier diesen Grundsatz überinterpretieren und, ohne es zu merken, aus einer anderen Richtung, aber eigentlich genauso daherkommen wie der Befrager. Und ein alter Excel-Forum-Hase sollte doch aus quasi "entgegengesetzten" Gründen, die aber im Grundsatz denen eines Anfängers sehr ähnlich sind, die Rücksicht, die er von andern einfordert, selber üben, oder nicht? Ihr seid dem Befrager also ähnlicher also euch lieb ist! Man muss nicht so empfindlich sein. Ich kann Befragers Reaktion auch nicht verstehen. Zumal Klaus-Dieter sehr sachlich-komprimiert geantwortet hat. Ist mir zum Beispiel am liebsten.

Natürlich kann es jeder halten wie er will. Und in unterschiedlichen Foren, Portalen, Chats, was auch immer, gelten unterschiedliche Maßstäbe. Das Wichtigste auf den Tummelplätzen des Web ist diesbezüglich, dass man von vornherein eine sehr große Toleranzspanne anlegen muss, gerade weil man sich nicht von Angesicht zu Angesicht begegnet. Es gilt der Grundsatz (ganz aus der Art geratene Zeitgenossen ausgenommen): Um nicht ungerecht zu werden muss man bei der eigenen Toleranz gegenüber Werten, Haltungen, Normen, noch ne Schippe drauflegen.
Lasst es euch von einem, der im Netz von Anfang an dabei war (fast zumindest), gesagt sein: Des Befragers Verhalten reicht für ein Igno niemals aus. Dass man jemanden für einen Honk hält ist ein sehr schlechtes Argument.

In der kurzen Zeit hier habe ich beobachtet, dass das Problem einiger routinierter Forumsteilnehmer ihre eigene Gereiztheit ist. Allerdings haben sich mir gegenüber alle im Großen und Ganzen korrekt verhalten.

In diesem Sinne
Grüße aus Kölle
Uwe

Klaus-Dieter
31.12.2017, 10:13
Hallo Uwe,

vielen Dank für deine ausführliche Reflektion. Da ich nun schon seit 1996 in verschiedenen Excelforen unterwegs bin, kannst du die sicher vorstellen, dass da einiges zusammen kommt, positives wie negatives. Was die Ignorier-Liste(n) betrifft: es sind insgesamt keine 10 Fragesteller über alle Foren in denen ich tätig war / bin, die ich dahin verbannt habe.
Wenn aber, wie hier geschehen, vom Fragesteller in seinem Projekt ein grundsätzlicher Fehler gemacht wird, auf den ich dann hinweise, finde ich es schon sehr pampig, wenn darauf geantwortet wird: "Das mache ich halt so.". Das zeugt für mich von einer ausgeprägten Beratungsresistenz, für solche Leute stelle ich keine weitere Hilfe zur Verfügung.

Allen einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes neues Jahr.

WS-53
31.12.2017, 11:20
Hallo Befrager,

du bist ja vermutlich noch recht jung und somit kann zwangsläufig dein Erfahrungsreichtumg nicht so groß, wie der von äälteren sein. Aber deine Antworten sind etwas ungeschickt.

Grundsätzlich kann mann schon Tabellenblätter so aufbauen, wie du es gemacht hast. Aber diese haben dann eher den Charakter eines Informationsblattes mit Zwischensummen.

Auch ich habe solche Tabellen schon erstellt. Bei dieser Art der Tabellen käme ich dann aber nie auf die Idee, diese sortieren zu wollen.